Dein Weg in die Selbstständigkeit – erfolgreich auf dem Karrierepfad!

Du hast große Pläne, klare Visionen und möchtest nicht länger nur ein Mitläufer sein. Du willst dein eigenes Ding machen und zeigen, was in dir steckt. Du kannst es kaum erwarten, mit Vollgas auf die Überholspur zu wechseln. Herzlichen Glückwunsch! Den ersten Schritt auf deinem Weg in die Selbstständigkeit hast du erfolgreich gemeistert.

Dein Navigationssystem ist jetzt auf Erfolgskurs gerichtet. Man könnte auch sagen: Deine Arbeitsroute wird neu berechnet. Wären da nicht die vielen kleinen Zweifel, die dich immer wieder hindern, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Vielleicht zögerst du noch, sammelst fleißig Informationen und wägst Pro- und Contra-Argumente gegeneinander ab? Fragen wie “Soll ich meine sichere Festanstellung wirklich aufgeben?” oder “Ist das alles nicht viel zu riskant?” plagen dich.

Und ehe du dich versiehst, ziehen dich Selbstzweifel und Existenzängste in ihre Fänge. Sie halten dich davon ab, deine Träume zu verwirklichen… Halt! Siehst du das Stoppschild? Es wird Zeit, deine Gefühle kurz beiseite zu schieben. Jetzt wird eine kluge Entscheidung getroffen!

Clever entschieden ist halb gewonnen

Die Entscheidung, den Weg in die Selbstständigkeit anzutreten, ist nicht leicht. Und es ist sicherlich keine Frage, die du spontan nach Gefühl oder gar aus dem Bauch heraus treffen solltest. Schließlich geht es um deine Zukunft.

Ehrlich abzuwägen, ob eine Selbstständigkeit zu dir und deiner aktuellen Lebenssituation passt, ist ein absolutes Muss. Betrachte das Ganze rational! Du wirst sehen, dass es eine Reihe von Argumenten gibt, die für eine Selbstständigkeit sprechen.

Die finale Entscheidung kann dir natürlich niemand abnehmen. Doch damit du so gut wie möglich auf das Abenteuer Selbstständigkeit vorbereitet bist, geben wir dir wertvollen Input mit auf den Weg. Wie sehen die Vor- und Nachteile aus? Auf welche Hürden musst du dich gefasst machen? Und wie startet man überhaupt? Wir verraten es dir!

Tschüss, pünktlicher Feierabend. War nett mit dir!

Selbstständigkeit besteht aus den Wörtern “selbst” und “ständig”. Wie du dir sicher schon vorstellen kannst, handelt es sich um keinen Nine-to-Five-Job. Überstunden stehen auf der Tagesordnung. Und auch von der Vorstellung, freitags um 17 Uhr den PC herunterzufahren, um entspannt ins Wochenende zu starten, solltest du dich lieber schnell verabschieden.

Den langen Arbeitstagen steht eine riesige Portion Motivation entgegen. Für dein eigenes Business und deine individuellen Projekte entwickelst du eine unbändige Leidenschaft. Du brennst dafür, willst deine Ideen vorantreiben und schnell Ergebnisse erzielen. Deshalb gehst du voller Elan ans Werk. Deine Zielstrebigkeit und dein Durst nach Erfolg beflügeln dich!

Nicht zu vergessen: Deine neuen besten Freunde heißen Geduld, Fleiß und Selbstdisziplin. Nur wenn du vollkommen fokussiert, gleichzeitig aber offen für Veränderungen bist, führt dein Weg zum Erfolg. Ein Spagat, der nicht immer leicht zu bewältigen ist.

Freiheit hat ihren Preis. Oder?

Jetzt aber mal Butter bei die Fische: Wie hoch ist das Risiko wirklich? Oder anders gefragt: Wie viel Sicherheit musst du für deine neue Freiheit opfern?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, denn sie basiert auf deiner persönlichen Perspektive. Bietet es dir mehr Sicherheit, einen Job zu haben als einen zu schaffen? Im System zu handeln statt es selbst zu bestimmen? Zu reagieren statt aktiv zu gestalten?

Du siehst, der Erfolg deiner Selbstständigkeit hängt stark von deiner persönlichen Einstellung ab. Es liegt an dir, Risiken rechtzeitig zu erkennen und sie aus dem Weg zu räumen. Mut und Vernunft gehören natürlich auch dazu – wie bei allen großen Entscheidungen im Leben.

Selbstständigkeit versus Festanstellung

Wenn du dich nicht direkt nach deiner Ausbildung, im Anschluss ans Studium oder aus einer Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machst, bist du höchstwahrscheinlich angestellt. Wie sich eine Selbstständigkeit konkret von einer Festanstellung unterscheidet? Ganz einfach:

Als Angestellter arbeitest du entweder als Fachkraft oder als Vorgesetzter. Bedeutet: Du beherrschst einen bestimmten Fachbereich gut oder organisierst, koordinierst und managest ein Team. Dein Arbeitgeber profitiert also dauerhaft von deinem Wissen und Können.

Im Gegenzug stellt er einen Arbeitsplatz zur Verfügung, zahlt dir dein monatliches Gehalt und gewährt eine bestimmte Anzahl an Urlaubstagen. That’s it.

Eierlegende Wollmilchsau-Eigenschaften von Vorteil

Als Selbstständiger führst du genau wie Fachkräfte bestimmte qualifizierte Tätigkeiten durch. Du berätst, schreibst, planst oder verkaufst. Allerdings arbeitest du nicht fest für eine Firma, sondern hast mehrere Auftraggeber.

Du erhältst demnach kein regelmäßiges Festgehalt sondern musst immer wieder neue Kunden akquirieren und bedienen. Dadurch steigt deine Verantwortung und du musst lernen, unternehmerisch zu denken.

Neben den fachlichen Details behältst du auch die geschäftliche Übersicht im Auge. Zudem fallen Tätigkeiten an, um die sich Angestellte meist weniger Gedanken machen: Rechnungen schreiben, den Markt beobachten und fürs Alter vorsorgen.

Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone

Als Selbstständiger kümmerst du dich also um verschiedene Bereiche und trägst mögliche Risiken alleine. Dafür profitierst du umso mehr von den Chancen: zeitliche und räumliche Freiheit, Selbstverwirklichung, Eigenbestimmung und natürlich – sobald es gut läuft – auch finanzieller Gewinn.

Klingt gut? Du hast alle Vor- und Nachteile gründlich abgewogen und dich endgültig entschieden, von nun an selbstständig zu arbeiten? Prima! Willkommen auf deinem neuen erfolgreichen Karrierepfad.

Vor dir liegt ein aufregender und ganz schön anstrengender Weg. Ein Weg, der wenig Platz für Bequemlichkeiten lässt. Manchmal wirst du deine Komfortzone verlassen und die Zähne zusammenbeißen müssen. Doch es lohnt sich!

Dein Weg in die Selbstständigkeit – so geht’s!

Jetzt kann es losgehen! Je nach Geschäftsidee sogar ziemlich schnell. Um ein Dienstleistungs-Business zu starten, brauchst du zum Beispiel nicht viel. Melde im ersten Schritt einfach ein Gewerbe oder eine Freiberuflichkeit an.

Letzteres ist nur möglich, wenn du beispielsweise zu künstlerischen oder unterrichtenden Berufsgruppen zählst. Sobald du gewerblich arbeitest, benötigst du eine Gewerbeanmeldung. Informiere dich im Vorfeld, wozu deine Tätigkeit gehört!

Nun solltest du in eine einfache Erstausstattung investieren: Dazu zählen wichtige Arbeitsmaterialien, ein Computer und ein Telefon. Wenn du magst, lass dir ein schönes Logo gestalten, eine professionelle Website basteln und Briefbögen, Visitenkarten und Werbeflyer erstellen. Dafür musst du zwar ein wenig Startbudget in die Hand nehmen, doch für nahezu alles gibt es heute kostengünstige Lösungen.

Den Erfolg deiner Selbstständigkeit sichern

Du siehst, der Schritt in die Selbstständigkeit war noch nie so simpel und günstig wie momentan. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und starten! Um dir den Sprung ins kalte Wasser ein bisschen zu versüßen, haben wir noch drei gute Tipps für dich.

  1. Du musst nicht alles können! Ziehe für Bereiche, die du nicht beherrschst und die viel Zeit beanspruchen, Experten zu Hilfe. Während sich ein Steuerberater um deine Finanzen kümmert und ein Designer deine Website gestaltet, kannst du dich voll und ganz auf dein Kerngeschäft konzentrieren. Und ganz nebenbei wird das Ergebnis meist besser, wenn ein Profi am Werk ist.
  2. Besser unperfekt starten als perfekt zu zögern! Wer zu viel plant, organisiert und den Start immer weiter hinauszögert, hat meist schon verloren. Gib dich deshalb mit 80 Prozent zufrieden. Verbessern kannst du nachträglich immer noch. Denn auf den perfekten Moment kann man ewig warten und 100 Prozent wird man in der Regel sowieso nicht erreichen.
  3. Mache deine Sache mit Leidenschaft. Es stimmt: Arbeit kommt selbst im Alphabet vor Erfolg. Doch neben Fleiß, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen sind auch Leidenschaft und Motivation gute Garanten für ein gelingendes Business. Und schließlich waren genau diese Eigenschaften doch der Grund, weshalb du deine Selbstständigkeit gestartet hast. Oder?

Und nun genieß den aufregenden Weg in die Selbstständigkeit. Hab einen langen Atem und verliere dein Ziel nie aus den Augen. Aber halte hin und wieder auch kurz inne und sei stolz auf das, was du bislang erreicht hast. Viel Spaß und gutes Gelingen!

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