2019: Wie du gute Vorsätze erfolgreich umsetzt

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Es gibt kaum einen beliebteren Zeitpunkt für neue Vorsätze als Neujahr. Pünktlich am ersten Januar beginnen wir, mehr Disziplin an den Tag zu legen, erfolgreicher zu werden oder schlichtweg fleißiger zu sein. Zumindest nehmen wir es uns vor. Ob im Bereich Ernährung, Sport oder Karriere und Business – wir finden immer etwas, das wir besser machen können als im vergangenen Jahr. 

Doch nach einigen Wochen weichen viele gute Absichten dem Alltagstrott. Routinen und Gewohnheiten sind häufig eben stärker als die stärksten Vorsätze. Damit dir genau das nie wieder passiert, sondern deine Vorhaben länger halten als bislang, verraten wir dir heute, wie du standhaft bleibst. Erfahre, wie du deine guten Vorsätze tatsächlich umsetzt, anstatt sie nach wenigen Wochen wieder aufzugeben. Bist du bereit für ein erfolgreiches 2019? Na, dann los!

Wähle deine Vorsätze bewusst aus

Zuallererst solltest du die Gründe deiner Vorsätze hinterfragen. Du willst befördert werden, weil dein Lieblingskollege gerade eine Beförderung erhalten hat? Oder ein Start-Up gründen, weil Start-Ups momentan im Trend liegen? Vergiss es! Vorsätze, die darauf beruhen, was andere machen oder was die Gesellschaft zu verlangen scheint, sind zum Scheitern verurteilt. Statt dich zu vergleichen und an den Zielen anderer zu orientieren, solltest du dich in Bereichen verbessern, die dir wirklich am Herzen liegen.

Schreib dir dafür zunächst einmal auf, was im letzten Jahr in den verschiedenen Bereichen deines Lebens gut gelaufen ist und wo du Verbesserungspotenzial siehst. Zu den Bereichen zählen beispielsweise Familie und Freunde, Gesundheit, Karriere und Weiterbildung. Lass die letzten zwölf Monate Revue passieren und male dir ein möglichst konkretes Bild der kommenden zwölf Monate aus. Deine Vorsätze bewusst zu wählen, ist der wichtigste Schritt in Richtung einer erfolgreichen Umsetzung.

5 praktische Tipps für gute Vorsätze

Nun kann es losgehen! Nachdem du deine Vorsätze bewusst ausgewählt hast, geht’s an die Umsetzung. In den folgenden fünf Punkten verraten wir dir, wie du deinen guten Vorsätzen lange treu bleibst und sie trotz Routinen und alter Gewohnheiten erfolgreich in dein Leben integrierst.

1. Sei realistisch

Natürlich kannst du dich nicht rund um die Uhr deinen Vorsätzen widmen. Immerhin gibt es noch einen Alltag, der bewältigt werden möchte. Und natürlich solltest du deine regelmäßigen Pflichten nicht unterschätzen oder gar vernachlässigen. Sei deshalb realistisch! Mach dir von vornherein bewusst, dass die Umsetzung dir nicht plötzlich leicht fallen wird, nur weil der Kalender jetzt ein neues Jahr anzeigt.

Veränderungen sind anfangs immer unbequem und anstrengend. Du musst deine Komfortzone verlassen und dich auf bislang unbekanntes Territorium begeben. Doch jede Anstrengung wird irgendwann belohnt. Oder, um es mit wirtschaftswissenschaftlichen Worten auszudrücken: Bis du den Break-Even-Point erreicht hast, musst du kämpfen! Gib Vollgas und halte dir immer wieder die Gründe vor Augen, die dich zu deinem Vorsatz bewegt haben.

2. Setz dir Ziele

Ziele sind unheimlich motivierend, da sie dir Anlässe geben, auf die du hinfiebern kannst. Du willst einen neuen Job haben, ein Projekt abschließen oder eine bestimmte Summe verdienen? Dann terminiere diese Ziele! Und wenn du schon dabei bist, wende die klassische SMART-Formel doch gleich vollständig an: Mach deine Ziele spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert.

Im zweiten Schritt kannst du deine Ziele nun visualisieren: Stell dir täglich vor, wie positiv sich dein Leben verändern wirst, wenn du sie erreicht hast. Und nun übertrag die positiven Assoziationen auf deine guten Vorsätze. Auf diese Weise verleihst du jedem Vorsatz einen Sinn, da er eine kleine Etappe auf dem Weg zum großen Ziel ist. Und das große Ziel stets im Blick zu behalten, ist unheimlich motivierend.

3. Sei motiviert und diszipliniert

Motivation ist schön und gut. Aber sie ist vergleichbar mit einem Luftballon: irgendwann zerplatzt sie und die Luft ist raus. Damit du trotzdem durchhältst und deine guten Vorsätze nicht beim ersten Motivationsproblem über Bord wirst, bedarf es mehr – nämlich einer großen Portion Disziplin. Disziplin ist eine innere Einstellung, ein Mindset, das dich extrem erfolgreich macht.

Die einfachste Methode, um schnell disziplinierter zu werden, besteht darin, eine soziale Komponente zu erschaffen: Mach deine Ziele öffentlich und teile sie beispielsweise mit Familie, Freunden, Kollegen oder Geschäftspartnern. Zum einen erhältst du auf diesem Wege bestenfalls Unterstützung. Zum anderen baust du Druck auf – denn erreichst du deine Ziele nicht, enttäuschst du auch die anderen. Und das willst du unbedingt vermeiden, stimmt’s?

4. Sei geduldig

Rückschritte gehören zum Leben dazu. Und auch deine Ziele beziehungsweise die Umsetzungen deiner guten Vorsätze erfordern Geduld. Viele Menschen scheitern nicht, weil sie ihre Ziele grundsätzlich nicht erreichen können – sondern weil sie zu schnell aufgeben. Je mehr du dir darüber im Klaren bist, dass Erfolg aus Disziplin und Geduld besteht, desto besser. Als kleinen Antrieb kannst du dir regelmäßig vor Augen führen, wie weit du schon gekommen bist. Und damit wären wir schon beim letzten Punkt.

5. Feiere deine Erfolge

Wirklich erfolgreiche Menschen wissen, dass sie sich regelmäßig belohnen und ihre Erfolge feiern dürfen. Häufig legen wir den Finger in die Wunden, gestehen uns Fehler ein und zweifeln an uns selbst. Aber wann hast dich du zum letzten Mal selbst gefeiert, weil du etwas wirklich Großes auf die Beine gestellt oder tolle Arbeit geleistet hast? Äußerer Erfolg beginnt mit innerer Einstellung. Sieh deine Leistung nicht als selbstverständlich an, sondern sei stolz auf das, was du erreicht hast. Eine bessere Motivation und einen schönen Grund für mehr Selbstdisziplin gibt es nicht.

Fazit für gute Vorsätze in 2019

Befolgst du die fünf oben genannten Tipps, kann bei der Umsetzung deiner guten Vorsätze eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und falls doch: Warte nicht bis zum nächsten Jahr, eine bessere Version deiner Selbst zu werden. Du kannst jederzeit damit starten – zu jedem Jahres-, Monats- oder Wochenanfang. An jedem der 365 Tage. Und noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: Wir alle brauchen Freunde, Kollegen oder Gleichgesinnte, die uns unterstützen. Aber auch du kannst dieser Mensch für dein Umfeld sein. Wenn dir unser Magazinbeitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit anderen. Ganz sicher inspiriert er auch dein Umfeld dazu, im Jahr 2019 noch erfolgreicher zu werden.

2 Comments

  1. Ellen Preussing Reply

    Ich stimme klar mit dem Artikel überein, dass Disziplin durch Dein Mindset beeinflusst wird und somit über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Aber hier kommt Schweinehund Günther uns natürlich sehr gern in die Quere und möchte lieber gefüttert werden oder Gassi gehen, anstatt sich auf unsere Vorsätze zu fokussieren.
    Intrinsische Motivation spielt hier sicher eine Schlüsselrolle. Ich möchte hier aber im Vorschlag 3 die Ziele zu publizieren in Frage stellen. Laut einer aktuellen Studie von Gollwitzer et al. führt dies eher zum Gegenteil. Warum? Dazu werfen wir einen Blick auf die Endokrinologie. Dopamin hilft uns Dank der Evolution dabei unsere Ziele solange zu verfolgen, bis wir sie erreichen. Im Fall der Publikation unserer Ziele erhalten wir aber durch das Teilen und die Aufzählung der Ziele auf den Social Media oder auch im Austausch mit Freunden oft ein sehr positives Feedback. Das ist natürlich schön, dass man moralische Unterstützung dabei erhält mit dem Rauchen aufzuhören oder sein Business auszubauen. Leider spielt uns unser sonst so wohlgesonnenes Dopamin hier aber einen Streich. Durch den Zuspruch, den wir erhalten, kann unser Gehirn bereits befriedigt werden und hakt das Vorhaben voreilig als erledigt an.
    Dies passiert, laut der Forschergruppe vor allem, wenn wir mit grosser Leidenschaft dabei sind.
    Gollwitzer spricht sich dafür aus, dass man seine Ziele lieber für Sich selbst behalten sollte, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen sie zu erreichen. Nach meiner Erfahrung ist das Teilen mit einer Person schon sinnvoll. Nur sollte der Fokus darauf liegen sich gegenseitig dabei zu unterstützen auch in schwierigen Situationen dranzubleiben und sich über Optionen Gedanken zu machen, wenn Günther mal wieder überraschend vorbeischaut. Gegegebenenfalls muss man den anderen dazu auch mal in den Allerwertesten treten (=Accountability Partner). Viel Erfolg und Durchhaltevermögen in 2019.

    1. Lisa Drebber Post author Reply

      Liebe Ellen,
      danke für deinen interessanten Tipp. Das klingt sehr einleuchtend. Sicher funktioniert für jeden eine andere Methode am besten, aber man sollte unbedingt dranbleiben und sich nicht vorschnell durch positives Feedback anderer ablenken oder gar von seinem Vorhaben abhalten lassen. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg und Glück für 2019. Liebe Grüße!

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