Nachhaltige Mitarbeitermotivation – so begeisterst du dein Team!

Du hast es geschafft! Du bist in einer Führungsposition und für verschiedene Projekte verantwortlich. Du delegierst Aufgaben, erwartest hervorragende Ergebnisse aber es will einfach nicht rund laufen. Die Projekte geraten ins Stocken. Es hapert an der Motivation – speziell an der MitarbeitermotivationEigeninitiative scheint ein Fremdwort für dein Team zu sein und auch die Effektivität und Effizienz lassen zu wünschen übrig. Und dabei ist die Mitarbeitermotivation ausschlaggebend für deinen Erfolg im Business.

Doch aufgepasst! Du hast es als Chef in der Hand. Du kannst etwas an der Motivation deines Teams ändern. Mach dir bewusst, das Motivation nach dem Lust-Schmerz-Prinzip abläuft. Der Mensch möchte hin zum Schönen und weg vom Unangenehmen. Das ist ganz natürlich. Du kannst dich von innen motivieren, dann möchtest du von dir aus etwas erreichen. Wenn du von außen motiviert bist, dann etwa weil eine Belohnung oder eine Strafe winkt.

Aber was passiert, wenn du mit Strafe motivierst? Stelle dir vor, du bist der Chef, der Angst und Schrecken verbreitet. Der seine Mitarbeiter ordentlich unter Druck setzt. Schließlich motiviert Schmerz mehr als Lust. Das Team spurt und arbeitet, ansonsten gibt es Ärger. Das Ziel ist erreicht. Dass es Führungskräfte gibt, die dieses Prinzip anwenden, kann man sich gut vorstellen. Doch ergibt sich daraus das ideale Motivationskonzept? Nein. Negative Motivation hält nur kurzfristig an. Mit Drohungen erreichst du bei deinem Team weder Effizienz noch Effektivität. Du gibst ihnen schließlich keinen Grund zur Verhaltensänderung! In manchen Situationen musst du als Chef zwar Druck ausüben, aber wirklich Spaß macht das nicht. Du müsstest dauernd mit der Peitsche umherlaufen und dein Team würde vermutlich nach und nach kündigen. Wer arbeitet schon gerne, wenn der Chef die gesamte Zeit Strafen verhängt und mit der Peitsche droht?

Mit Zuckerbrot statt Peitsche zum Erfolg?

Natürlich kannst du als Führungsposition auch mit sogenannten Incentives, Belohnungen arbeiten. Viele Unternehmen nutzen Dienstwagen, Übernachtungen in schönen Hotels oder Provisionen um ihren Mitarbeitern Extraanreize zu geben. Doch was passiert, wenn sich das Prinzip der Belohnung verselbstständigt und deine Mitarbeiter nur noch auf Belohnungen aus sind? Und wenn es dann keine Boni gibt, verlieren deine Mitarbeiter sämtliche Motivation und machen sich nur halbherzig an die Arbeit. Das kann es ja auch nicht sein,

Wenn nicht Peitsche und auch nicht Zuckerbrot motivieren, wie findest du zu einer Lösung?

Stärke dein Team mit einfachen Mitteln

Es ist eigentlich ganz simpel: Versuche möglichst wenig zu demotivieren! Stärke die Selbstmotivation deines Teams. Denn das kennst du sicher auch von dir selbst: Wenn etwas Spaß macht, dann tut man das auch gerne freiwillig und braucht keinen Druck. Schau dir deine Mitarbeiter genau an. Was sind ihre Stärken, wo liegen ihre Schwächen? Du arbeitest mit ihnen und kennst ihre Talente am besten. Wenn du ihre Stärken findest und förderst, wirst du super Leistungen erhalten. Einzelne Schwächen fallen dann nicht so sehr ins Gewicht. Die Eigeninitiative steigt mit der Eigenmotivation. Und so soll es schließlich sein.

Sei ein guter Bergführer

Du spielst dabei als Chef eine nicht unerhebliche Rolle. Das lässt sich leicht erklären: Stell dir eine Bergwanderung vor. Die komplette Wanderungstruppe ist guter Dinge, hochmotiviert und freut sich darauf, den Berg zu erklimmen. Eigentlich sollte nun ein Bergführer kommen, der alles erklärt. Der vorangeht und auf die Gefahren bei der Wanderung aufmerksam macht. Doch es erscheint ein Bergtreiber, der keinen Spaß zulässt und mit harschen Befehlen um sich wirft. Na, ob das Team nach so einer Ansage noch weiterhin motiviert ist? Vermutlich nicht. Sei kein Chef, der über die Schwächen einzelner herzieht, dem eigenen Team misstraut und versucht, seine Interessen gnadenlos durchzudrücken. Denn so wirst du keine motivierten Mitarbeiter erzielen.

Zeige Führungskompetenz und nutze Sog statt Druck

Vermeide Demotivation. Wenn deine Mitarbeiter nicht autark handeln können, so haben sie auch oft keine Lust sich für Projekte ordentlich ins Zeugs zu legen. Klingt nachvollziehbar, oder?Lass einen Sog entstehen, der alle mitzieht statt viel Druck aufzubauen, der die anderen nach unten drückt. Gute Chefs sind höflich. Merke dir ihre Namen und ihre Aufgaben. Ohne deine Mitarbeiter würde dein Unternehmen nicht so laufen, wie es jetzt läuft. Respektvoller Umgang und ein offenes Ohr werden dir Respekt entgegenbringen. Höre deinen Mitarbeitern zu und stelle dein Ego zurück. Dafür ist hier kein Platz. Denn deine Aufgabe ist es, dich selbst nicht wichtig zu nehmen, sondern andere wichtig sein zu lassen. Auch wenn du gerne Chef bist und viel Verantwortung trägst – bleibe auf dem Teppich. Überlege dir deine Motive, warum du Chef sein möchtest. Wer bist du und wo möchtest du hin? Welche Schwächen und welche Stärken machen dich aus, welche Werte vertrittst du und worin Ansporn? Wenn du dich selbst führen kannst, versprühst du eine natürliche Autorität! Und das motiviert deine Mitarbeiter mehr, als wenn du ein unzufriedener, planloser Chef bist.

Mit Meilensteinen und Dopamin ans Ziel

Und mit festgesteckten Zielen kannst du deinem Handeln Sinn verleihen. Anstrengungen erscheinen halb so wild, wenn du einen Sinn in Handlungen siehst. Dabei wird ein Nervenbotenstoff mit dem Namen Dopamin ausgeschüttet.  Deine Leistung wird gesteigert. Je größer der Sinn, desto besser für die Motivation. Das Gleiche gilt nicht nur für dich, sondern auch für dein Team. Nicht umsonst arbeiten die meisten am liebsten, wenn sie nach dem „Leadership“ oder „Unternehmenskultur“ geführt werden. 

Als Chef hast du die Möglichkeit deine Mitarbeiter emotionalisieren. Projiziere Bilder und lass sie Wirklichkeit werden. Erwecke die Sehnsucht nach einem schönen, fernen Ziel. Und damit alle wohlbehalten an diesem Ziel ankommen, benötigt es Planung, Strategie und Projektmanagement. Plane deinen Weg zum Ziel und stecke deinen Mitarbeitern lauter kleine Ziele, die zu erreichen dich zum Ziel führen. In dem du deinem Team konkrete Meilensteine setzt, verschaffst du allen einen Überblick. Es motiviert, das Ziel vor den Augen zu haben. Wenn du nun noch dein Team delegierst, hast du es geschafft. Verteile die Aufgaben, indem du dich an den Stärken deiner Mitarbeiter orientierst. Kommuniziere beim Delegieren einfach und klar. So entsteht kein Spielraum für unterschiedliche Interpretationen und traue dich ruhig, Rückfragen zu stellen. Die Grundregel gilt: Behandle jeden so, wie er selbst behandelt werden will und nicht, wie du es für normal hälst.

Und, merkst du schon wie deine innere Motivation gestiegen ist? Nun kannst du hochmotiviert deine Mitarbeiter motivieren und deinem Erfolg stellt sich nichts mehr in den Weg!

Viel Spaß dabei!

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