Selbstständig werden – 5 Eigenschaften erfolgreicher Unternehmer

selbstständig werden

Du möchtest selbstständig werden? Weißt allerdings nicht, ob du dazu bereit bist?

Fragst du dich, welche Eigenschaften notwendig sind, um sich ein erfolgreiches Business aufzubauen?

In diesem Artikel möchten wir dir genau diese Fragen beantworten.

Und deshalb stellen wir dir im Folgenden 5 Eigenschaften vor, die erfolgreiche Unternehmer wie Steve Jobs, Richard Branson und Elon Musk auszeichnen.

Gerne möchten an dieser Stelle zudem auf unseren kostenfreien Selbstmanagement-Test hinweisen.

In dieser kurzen Potenzial-Analyse (dauert nur 3 Minuten) erfährst du, welche Stärken und Schwächen du als Unternehmer hast und wie du an diesen arbeiten kannst.

Hier geht es zum Selbstmanagement-Test…

Selbstständig werden – Was macht Steve Jobs, Warren Buffet, Mark Zuckerberg & Co derart erfolgreich?

Prioritäten richtig setzen

,,Zu einem großen Mann gehört beides: Kleinigkeiten als Kleinigkeiten zu behandeln und wichtige Dinge als wichtige Dinge zu behandeln.” – Gottholt Ephraim Lessing

Als Unternehmer muss man sich gleichzeitig um 1.000 Dinge kümmern.

Wenn du selbstständig bist, kennst du dieses Problem bereits. Wenn du noch selbstständig werden möchtest, wirst du dieses Problem schon bald kennenlernen.

Die Frage lautet nun: Worauf solltest du dich fokussieren? Was kannst du hinten anstellen? Wo sollen deine Prioritäten liegen?

Damit du diese Fragen beantworten kannst, möchten wir dir eine in der Praxis bewährte Methode mit an die Hand geben – Das Eisenhowerprinzip!

Dabei handelt es sich um eine Methode, die durch den ehemaligen US-amerikanischen Staatspräsidenten Dwight D. zur Planung militärischer Strategien entwickelt wurde.

Wie du diese Methode umsetzt, erfährst du jetzt. Diese ist vor allem dann effizient, wenn du am Anfang stehst und dich selbstständig werden möchtest.

Schritt 1: Die Vorbereitung

Zunächst solltest du dir in Form einer Mindmap oder einer To-Do-Liste alle Punkte auf ein Blatt Papier notieren, die du in der nächsten Zeit abarbeiten möchtest.

Schritt 2: Aufgaben kategorisieren

Als nächstes ordnest du die anfallenden Aufgaben den entsprechenden Kategorien zu.

Unterschieden wird dabei zwischen 4 Kategorien:

  • Wichtig & Dringend
  • Wichtig & Nicht dringend
  • Nicht wichtig & Dringend
  • Nicht wichtig & Nicht dringend
Quadrant A1 (wichtig & dringend)

Hierbei handelt es sich um Aufgaben, die sofort erledigt werden müssen.

Damit sind beispielsweise Aufgaben gemeint, die sofort Umsatz bringen. Beispielsweise Verkaufsgespräche führen, Marketing-Plan entwerfen oder neue Produkte entwickeln.

Quadrant B2 (wichtig & nicht dringend)

An dieser Stelle sind Aufgaben gemeint, die zwar wichtig sind, aber nicht sofort umgesetzt werden müssen.

Diese kannst du angehen, sobald alle Aufgaben aus der ersten Kategorie umgesetzt wurden.

Quadrant C3 (nicht wichtig & dringend)

Hierbei handelt es sich um Aufgaben, die du im besten Fall delegieren solltest. Dazu ein kurzes Beispiel.

Wenn du selbstständig werden möchtest, wirst du irgendwann auch eine Steuererklärung abgeben müssen. Allerdings solltest du diese nicht selber machen, sondern lieber einen Steuerberater beauftragen, der für dich die Arbeit übernimmt.

Welche Aufgaben fallen dir ein, die du jetzt sofort delegieren könntest? Mach dir am besten eine Liste und schreibe diese auf.

Quadrant D4 (nicht wichtig & nicht dringend)

Hierbei handelt es sich um Aufgaben, die nur einen untergeordneten unternehmerischen Nutzen für dich haben. (bspw. das Design von neuem Briefpapier).

Im Grunde handelt es sich hierbei um Aufgaben, die eher als Zeitfresser angesehen werden können und dir keinen direkten nutzen bringen.

Mit welchen Zeitfressern beschäftigst du dich gerade?

Was könntest du hinten anstellen und dich stattdessen auf umsatzgenerierende Maßnahmen konzentrieren?

Schritt 3: Umsetzung

Sobald du anfallende Aufgaben kategorisiert hast, geht es darum, die entstandenen Prioritäten abzuarbeiten und diese mit einer Deadline zu versehen.

Sobald du eine Deadline gesetzt hast, geht es darum, den Fokus aufrecht zu erhalten. Ignoriere in dieser Zeit bewusst alle anderen Aufgaben, damit du produktiv sein kannst.

Vermeide Prokrastination

,,Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist die Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.” – Benjamin Franklin

Prokrastination, allgemein bekannt als Aufschieberitis, ist eine negative Gewohnheit mit der viele Selbstständige, Unternehmer und Führungskräfte sich selbst im Weg stehen.

Die Folge: Deadlines werden nicht eingehalten, Umsatzziele werde nicht erreicht und Projekte nicht rechtzeitig fertig gemacht.

Wiederholt sich ein solches Verhalten kann ein Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten. Vor allem dann, wenn sich solche Verhaltens-Muster wiederholen. In der Summe kostet die vergeudete Zeit Unmengen an Geld.

Aus diesem Grund ist es immens wichtig, Prokrastination zu vermeiden. Anbei findest du 5 Tipps, die du nutzen kannst, um in die Umsetzung anstehender Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren.

5 nützliche Tipps gegen Prokrastination

  • Schreibe vor Feierabend eine To-Do-Liste mit Aufgaben für den nächsten Tag
  • Fokussiere dich auf wichtige und dringende Aufgaben mit der höchsten Priorität
  • Bestimme eine Deadline, die du unter keinen Umständen überschreiten darfst
  • Nimm dir nicht zu viel vor und teile großen Aufgaben in kleinere Blöcke auf
  • Vermeide im Fokusmodus alle Zeitfresser (Smartphone, Social Media, Emails usw.)

Bilde dich ständig weiter

,,Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.” – Socrates

An dieser Stelle möchten wir dir die Geschichte eines Geschäftsführers erzählen, in der sich bereits viele Unternehmer wiedergefunden haben.

Über Jahre hinweg führte der besagte Geschäftsführer ein erfolgreiches Unternehmen. Er war zufrieden, denn sein Unternehmen florierte kontinuierlich.

Innerhalb weniger Monate änderte sich alles. Marktanteile gingen verloren. Umsätze brachen ein und in der Belegschaft machte sich Unmut breit.

Was war der Grund?

Eine Branchenanalyse ergab, dass sich das besagte Unternehmen seit Jahren bewusst gegen neue Technologien entschieden hatte, die nun allerdings den Markt beherrschten.

Es war also nicht verwunderlich, dass die Konkurrenz mit der Zeit die Oberhand gewinnen würde.

Was lernen wir aus dieser Geschichte?

Für einen Unternehmer ist es wenig sinnvoll, sich auf den Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen. Denn wer neue Trends bewusst ignoriert und an alten Verhaltensmustern hängt, der wird über kurz oder lang den Kürzeren ziehen.

Aus diesem Grund ist es für jeden modernen Unternehmer essentiel, offen für neue Technologien und unternehmerische Konzepte zu sein, sich ständig weiterzubilden und unternehmerisch neue Wege zu gehen.

Etabliere Gewinner-Gewohnheiten

,,Gewohnheiten sind Fingerabdrücke des Charakters.” – Alfred Polgar

Gewinner-Gewohnheiten tragen dazu bei, dass du deine unternehmerischen Ziele erreichst.

Verlierer-Gewohnheiten führen dazu, dass du mit deinem Business nicht voran kommst.

Wenn du selbstständig werden möchtest, solltest du dir somit unbedingt verschiedene Gewinner-Gewohnheiten anlegen, wenn du mit deinem eigenen Unternehmen voran kommen möchtest.

Im Folgenden haben wir dir einige Gewinner-Gewohnheiten aufgelistet, die für Unternehmer besonders wichtig sind…

  • Lerne, Prioritäten von umsatzgenerierende Maßnahmen zu setzen
  • Achte darauf, jede Situation (besonders Krisen) sachlich zu bewerten
  • Sei im Umgang mit Mitarbeitern stets respektvoll, dann geben diese 110%
  • Definiere ein klares Ziel, was du mit deinem Unternehmen erreichen möchtest
  • Sei stets offen für neue Technologien, Marketing- und Businesskonzepte

Welche Vorteile haben positive Gewohnheiten wenn du dich selbstständig machen möchtest?

Einerseits wirst du mehr Selbstdisziplin an den Tag legen. Andererseits wirst du deine unternehmerischen Ziele viel selbstbewusster verfolgen.

Auf diese Weise wirst du deine Ziele in Zukunft immer erreichen und somit mehr Qualität in dein Business bringen.

Stärke deinen Geist

,,Der Geist muss frisch sein, voll Selbstvertrauen und allen Anfechtungen überlegen.” – Lucius Seneca

Wenn du selbstständig werden möchtest, wirst du ständigem Stress ausgesetzt sein. Diese Belastung bleibt immer vorhanden.

Wichtig ist hierbei allerdings, wie du mit dieser umgehst. Gelingt dir das nicht, reduziert sich deine Leistungskraft, wodurch die gewünschten Ergebnisse nicht erreichst.

Aus diesem Grund ist es für jeden Unternehmer immens wichtig, seinen Geist zu stärken. Ein bewährtes Mittel ist hierbei Meditation.

Vorab: Bei Meditation handelt es sich um keinen esoterischen Hokuspokus. Vielmehr basiert Meditation auf wissenschaftlichen Erkenntnisse, die klare Ergebnisse zur Folge haben.

Auch musst du kein buddhistischer Mönch sein, um richtig meditieren zu können. Für den Anfang ist es bereits vollkommen ausreichend, wenn du dir 15 Minuten für eine Auszeit am Tag einräumst.

Im Folgenden haben wir dir eine Meditation zum Nachmachen vorbereitet. Keine Sorge, du wirst durch den gesamten Prozess geführt und benötigst keine Vorerfahrung.

Bevor du das Video startest. Eine wichtige Sache noch…

… Durch Meditation baust du das Stresshormon Cortisol ab
… Meditation fördert dein kreatives Denken
… Meditation steigert dein Konzentrationsvermögen

Fazit: Selbstständig werden – Mit den richtigen Eigenschaften führst du dein Business zum Erfolg

In diesem Artikel haben wir dir insgesamt 5 Eigenschaften erfolgreicher Unternehmer vorgestellt, die du für dein Business übernehmen kannst.

Hier findest du nochmal die wichtigsten Gewinner-Eigenschaften erfolgreicher Unternehmer zusammengefasst:

  • Prioritäten richtig setzen
  • Vermeide Prokrastination
  • Stärke deinen Geist
  • Bilde dich ständig weiter
  • Etabliere Gewinner-Gewohnheiten

Welche dieser Eigenschaften hast du bereits verinnerlicht? Welche würdest du noch gerne in deinen unternehmerischen Alltag integrieren? Wir würden gerne deine Meinung wissen. Hinterlasse uns dazu einfach einen Kommentar unter diesem Artikel.

Gerne kannst du dir jetzt auch 3 Minuten Zeit nehmen und an unserem kostenlosen Selbstmanagement-Test teilnehmen.

Du möchtest mehr über Selbstständigkeit und Unternehmertum erfahren? Hier findest du noch einen weiteren spannenden Artikel, den wir dir sehr gerne empfehlen können.

Share

One Comment

  1. Annette Deinzer Reply

    Ich stimme dem zu > Bei Meditation handelt es sich um keinen esoterischen Hokuspokus.

    Der kommende Satz: > Vielmehr basiert Meditation auf wissenschaftlichen Erkenntnisse, die klare Ergebnisse zur Folge haben. – stimmt insoweit, da sich die Menschen im Westen, die sich mit Mediation beschäftigen und eben diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Welt bringen, sich erstmal mit den östlichen Lehren von Achtsamkeit und In-sich-gehen beschäftigt haben. Das ganze ist dann adaptiert auf die sich mal schnell Entspannung gönnende schnelllebige Menschheit hier im Westen.
    So haben das Autogene Training oder das MBSR den Ursprung in den östlichen Meditationspraktiken. Und da brauchte es keine wissenschaftlichen Werke, sondern einfach TUN, und jeder merkt, was dann geschieht. Also Erfahrung macht es aus, und nicht die Wissenschaftlichkeit.

    Es stimmt wieder: > Auch musst du kein buddhistischer Mönch sein, um richtig meditieren zu können.
    Dem kann ich nicht zustimmen: Für den Anfang ist es bereits vollkommen ausreichend, wenn du dir 15 Minuten für eine Auszeit am Tag einräumst. > Ich empfehle mit 15 Minuten anzufangen, doch dann sollte sich jeder steigern. Nur so kommt das ganze im Körper-Geist-System an und wirkt in den Alltag. Wenn ich die Techniken sozusagen abgespeichert habe, durch wiederholtes Üben, kann ich es schnell in brenzligen Situationen hervorholen, bzw. ich komme immer weniger in difuse Situationen, da ich das schon weit vorher abfangen kann.

    Dann mal los mit Achtsamkeit im Alltag und Meditationspraxis, um ein Meister des Lebens zu werden. Vile Erfolg und Freude daran. Annette Deinzer,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.